Das markenneutrale Werkzeug im Browser, mit dem du einen Testplan Punkt für Punkt abarbeitest. Zu jedem Punkt setzt du einen Status, schreibst einen Kommentar und fügst Screenshots ein. Am Schluss druckst du alles als PDF oder sicherst es als Datei.
Das GMS Testing Tool ist ein markenneutrales Werkzeug im Browser, mit dem du einen Testplan Punkt für Punkt abarbeitest und zu jedem Punkt Status, Kommentar und Screenshots festhältst.
Es läuft unter testing.gmsit.ch, ohne Anmeldung und ohne Installation. Alles bleibt in deinem Browser.
Beim Öffnen zeigt das Werkzeug drei gleichwertige Wege nebeneinander:
Eine Testplan-Datei nach dem GMS-Schema. Sie bringt Abschnitte, Schritte und das erwartete Ergebnis für jeden Punkt mit.
Eine zuvor mit «Testlauf sichern» abgelegte Datei. Du arbeitest dort weiter, wo du aufgehört hast, mit Status, Kommentaren und Bildern.
Ohne Plan beginnen und die Testpunkte von Hand anlegen, Punkt für Punkt, während du prüfst.
Ein Testplan gliedert sich in Abschnitte, und jeder Abschnitt enthält Testpunkte. Jeder Testpunkt hat einen Titel, die Schritte, die du durchgehst, und das erwartete Ergebnis.
Du lädst einen Plan per Dateiauswahl, ziehst die Datei auf die Karte oder fügst den Text ein. Das Werkzeug zeigt die Punkte der Reihe nach, mit einem Fortschrittsbalken, Zählern für bestanden, Fehler und offen sowie Filtern, damit du zum Beispiel nur die offenen Punkte siehst.
Für schnelle Durchgänge und die tägliche Arbeit. Je Punkt: Titel, Schritte, erwartetes Ergebnis, Status, Kommentar und Bilder. Genügt, wenn die Ergebnisse im Team besprochen und nicht weitergereicht werden.
Für Durchgänge, deren Ergebnis später von jemandem gelesen wird, der nicht dabei war. Zusätzlich Testobjekt, Anforderungsbezug, Testart, Relevanz, Umgebung, Voraussetzungen, effektives Ergebnis, Fehlerklasse, Datum und Nachbearbeitung. Damit ist jeder Punkt ohne Rückfragen reproduzierbar.
Den Modus wählst du beim Start. Du kannst jederzeit wechseln.
Die Bilder sind je Punkt fortlaufend nummeriert, Bild 1, Bild 2 und so weiter. So kannst du im Kommentar auf ein bestimmtes Bild verweisen. Alles wird automatisch gespeichert.
Im Modus Nachweis wählst du zu jedem Punkt eine Testart. Es gibt acht, und jede sagt aus, worauf die Prüfung zielt.
| Testart | Wofür du sie wählst |
|---|---|
| Funktionstest | Prüft, ob eine Funktion tut, was sie soll. Der Standardfall für normales Verhalten. |
| Unittest | Prüft eine einzelne Einheit wie Modul, Klasse oder Funktion für sich. In der Entwicklung, bevor du Bausteine verbindest. |
| Negativtest | Prüft, wie das System auf falsche oder unerwartete Eingaben reagiert. Um Fehler sauber abzufangen. |
| Regressionstest | Prüft, ob nach einer Änderung noch alles geht, was vorher ging. Nach jeder Änderung, um Verschlechterungen zu finden. |
| Integrationstest | Prüft das Zusammenspiel mehrerer Systeme oder Bausteine. Wenn zwei Teile miteinander sprechen. |
| Abnahmetest | Prüft, ob die Lieferung die vereinbarten Kriterien erfüllt. Bei der Übergabe an die abnehmende Person. |
| Sicherheitstest | Prüft, ob Angriffswege verschlossen sind. Bei Zugang, Berechtigung und sensiblen Daten. |
| Kompatibilitätstest | Prüft, ob es auf verschiedenen Geräten, Systemen oder Browsern läuft. Wenn mehrere Umgebungen unterstützt werden müssen. |
Dazu kommt das Testverfahren. Es beschreibt, aus welcher Sicht du prüfst.
| Verfahren | Was es bedeutet |
|---|---|
| Blackbox | Du prüfst von aussen, nur über Ein- und Ausgabe, ohne in den Code zu sehen. |
| Whitebox | Du prüfst mit Blick in den Code, die inneren Abläufe. |
| Greybox | Mischform, du kennst einen Teil der Innensicht. |
Das Werkzeug schlägt zu jeder Testart automatisch das passende Verfahren vor. Funktionstest, Negativtest, Regressionstest, Abnahmetest und Kompatibilitätstest sind Blackbox, Unittest ist Whitebox, Integrationstest und Sicherheitstest sind Greybox.
Das Werkzeug bringt zwei Hilfen mit, die du vom Startbildschirm aus öffnest.
Nach «Leer starten» legst du die Testpunkte von Hand an, Punkt für Punkt, während du prüfst. Jeder eigene Punkt hat einen freien Titel, einen Status, ein Kommentarfeld und Screenshots.
Eigene Punkte kannst du auch bei einem geladenen Plan ergänzen und wieder entfernen, zum Beispiel für einen Befund, den der Plan nicht vorsieht.
Drei Wege führen aus dem Werkzeug hinaus, jeder mit eigenem Zweck.
| Knopf | Wofür du ihn nimmst |
|---|---|
| PDF drucken | Druckt den Testlauf über die Druckfunktion des Browsers. Der Ausdruck ist immer hell, Kommentare erscheinen vollständig, Screenshots gross mit Nummer, der Status als farbige Pille. Zum Ausdrucken oder als PDF speichern. |
| Testlauf sichern | Legt eine Datei mit allem an, Testplan, Eingaben und Screenshots. Nur diese Datei lässt sich später mit «Testlauf fortsetzen» wieder öffnen. Zum Weiterarbeiten. |
| Auswertungspaket | Erzeugt ein ZIP mit lesbarem Text und den Bildern als einzelne Dateien. Zum Auswerten und Weitergeben, lässt sich nicht wieder laden. |
Testplan, Titel, Status, Kommentare und eigene Punkte liegen im Speicher deines Browsers, die Screenshots ebenso. Es gibt kein Backend, keinen Server und keine Anmeldung. Wer die Adresse von aussen aufruft, sieht nichts davon. Schliesst du den Browser, bleibt dein Stand auf diesem Gerät erhalten, bis du zurücksetzt.